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Export & Versand mit Ihrem ESP

MailInApp kann selbst versenden — nativ von Ihrer eigenen Domain oder über Ihr eigenes SMTP-Relay — dieser Workflow ist also vollständig optional. Wenn Sie bereits einen ESP mit Listen, Automatisierungen und einer dort aufgebauten Absenderreputation nutzen, müssen Sie ihn nicht verlassen: Gestalten und kompilieren Sie die E-Mail hier, und übergeben Sie den Versand dann an den ESP, dem Sie bereits vertrauen.

Der Workflow

  1. Schließen Sie Ihr Design im Studio ab.
  2. Exportieren Sie das kompilierte HTML. Diese einzelne Datei enthält alle drei Fallback-Stufen — kinetisches, statisches und Outlook-Markup — plus Links zu den gehosteten Interaktions-Endpunkten und der Live-Ansicht.
  3. Erstellen Sie in Ihrem ESP eine Kampagne über dessen Option Benutzerdefiniertes HTML / Code einfügen und fügen Sie den Export ein.
  4. Senden Sie einen Test, dann versenden Sie die Kampagne wie jede andere.

Jeder ESP, der benutzerdefiniertes HTML akzeptiert, funktioniert — einschließlich Mailchimp, Brevo, SendGrid, Klaviyo, Campaign Monitor, ActiveCampaign, HubSpot und Mailjet.

Was Ihr ESP weiterhin übernimmt

  • Zustellung, Domain-Authentifizierung (SPF/DKIM/DMARC), Listenverwaltung, Abmeldungen sowie Öffnungs-/Klick-Tracking. Behalten Sie Ihre Abmelde-Merge-Tags und Fußzeilen-Anforderungen genau so bei, wie Ihr ESP sie erwartet.

Was MailInApp nach dem Versand übernimmt

  • Hostet die Interaktions-Endpunkte, die Abstimmungsstimmen, Bewertungen und Formularabsendungen erfassen.
  • Hostet die Live-Ansicht und die gehosteten Formularseiten.
  • Aggregiert Interaktionsanalysen pro Projekt.

Die Gmail-102-KB-Regel

Gmail kappt jede Nachricht, deren HTML etwa 102 KB überschreitet, und ersetzt den Rest durch einen Link „Gesamte Nachricht anzeigen“ — und eine gekappte Nachricht verliert ihren <style>-Block, was jegliche kinetische Interaktivität stillschweigend deaktiviert.

Das Studio verfolgt Ihre kompilierte Größe während des Erstellens gegen dieses Budget und warnt Sie, sobald Sie sich ihm nähern. Falls Sie an die Obergrenze stoßen: kürzen Sie Texte, entfernen Sie ungenutzte Blöcke, und lassen Sie Bilder die visuelle Hauptarbeit übernehmen (Bild-Bytes zählen nicht — nur HTML tut es).

Vor dem Versand testen

Rendering-Fehler lieben die Produktivumgebung. Vor einem echten Versand:

  1. Senden Sie einen Test über Ihren tatsächlichen ESP (manche ESPs schreiben HTML leicht um).
  2. Öffnen Sie ihn in Gmail im Web und auf einem Smartphone.
  3. Falls Ihre Zielgruppe Firmenempfänger einschließt, prüfen Sie das klassische Outlook — Sie sollten die absichtlich gestaltete Outlook-Stufe sehen, kein kaputtes Layout.